Bei der Bildbearbeitung darauf achten, dass man nicht zu viel vorweg nimmt. Der Käufer wird seine eigene Vorstellung der Bearbeitung haben und will daraus vielleicht Composites machen.

Vorhandenes Licht (available light) effektiv einsetzen

Beim Arbeiten mit Licht gibt es einige Kriterien zu beachten. Beim Fotografieren braucht man nicht zwangsläufig eine Blitzanlage, man muss lernen das Licht zu „beobachten“ und gezielt einzusetzen. Weiße Wände reflektieren das Licht weich, Außenaufnahmen sind Morgens und wieder ab dem Abend interessant, denn vertikales Licht ist meist unvorteilhaft. Wolken sind als Diffusor für Portrait idealer als

Sonnenschein, daher auch lieber die Fotos im Schatten aufnehmen.

Ideal um mit Tageslicht zu arbeiten sind Reflektoren. Am Anfang reicht auch die Styropor-Platte aus dem Baumarkt. Vielseitiger sind faltbare Reflektoren in verschiedenen Größen. Diese gibt es mit mehreren nutzbaren Flächen und kosten zwischen 40 – 120 Euro.

Silber = Harte neutrale Reflektion (Aufhellen der Schatten der Hauptlichtquelle) Gold = harte wärmere Reflektion (Aufhellen der Schatten der Hauptlichtquelle) Weiß = weiche neutrale Reflektion (Leichtes Aufhellen der Schatten der Hauptlichtquelle)

Schwarz = Lichtschlucker (Reduzierung der Reflektionen z.B. bei weißen Wänden)

Diffusor = Durchlicht wird absolut weich (Hauptlichtquelle soll weicher gemacht werden) Alternativ kann man auch eine zweite Lichtquelle einsetzen, um die Schatten der Hauptlichtquelle zu reduzieren (z.B. einen Aufsteckblitz).

Um bei „Outdoor“-Fotos einen strahlend blauen Himmel mit kräftigen Wolken zu erhalten, setzt man einen zirkularen Polfilter ein. Dabei sollte man die Sonne immer links oder rechts von sich halten und den Polfilter bis zum besten Ergebnis drehen.

Auflösung

Als Mindestgröße müssen 6 Megapixel angesehen werden, wobei 8-10 Megapixel eigentlich schon Standard sind und die Pixelschraube immer höher gedreht wird.

Rauschen

Einer der häufigsten Gründe für eine Ablehnung der eingereichten Fotos ist das Bildrauschen, oder Effekte die durch allzu unsanfte Rauschreduzierung einhergehen wie z.B. mangelnde Details, Artefakte etc. Aus diesem Grund kommen für den Stockfotografen eigentlich nur Spiegelreflexkameras oder die Bridge-Kameras aus der Topklasse in Frage, da diese durch den größeren Bildsensor einen technischen Vorteil beim Bildrauschen haben.

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